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Porsche Outperformer


14.12.2000
GZ-Bank

Die Analysten der GZ-Bank stufen die Aktien von Porsche (WKN 693773) weiterhin mit Outperformer ein.

Porsche sei der profitabelste Automobilhersteller der Welt und befinde sich auch weiterhin auf der Überholspur. Das Unternehmen erfreue sich hoher Nachfrage nach allen Modellen. Eine Abschwächung der US-Konjunktur könne allerdings die künftige Nachfrage dämpfen. Auch seien bereits weitere Profitabilitätssteigerungen im aktuellen Aktienkurs enthalten.

Sowohl die Bilanzanalyse als auch die Betrachtung der G+V würden bei der Porsche AG ein positives Bild ergeben. Bei der G+V falle auf, dass der Anteil des Personalaufwands an der Gesamtleistung erneut gesunken sei auf 17,0 nach 18,3 Prozent – eine Entwicklung, die die angestrebten Rationalisierungserfolge widerspiegele. Außerdem habe sich der Auslandsanteil am Umsatz von zuvor 69,8 Prozent auf 75,5 Prozent vergrößert..


Was die Bilanz betreffe, so habe sich das Nettofinanzvermögen (die liquiden Mittel vermindert um die Finanzverbindlichkeiten) um 22 Prozent auf 1,37 Milliarden Mark erhöht. Der Cashflow habe sich ebenfalls verbessert, den Porsche als zentrale Größe zur Steuerung des Unternehmens betrachten würde – ganz besonders im Hinblick auf die Finanzierung des Wachstumskurses mit der dritten Modellreihe. Der Cashflow hätte mit 831 Millionen Mark das Vorjahresniveau von 798 Millionen Mark deutlich übertroffen.

Auf der Passivseite verdient es nach Ansicht der Analysten die kräftige Zunahme des Eigenkapitals um 381 Millionen Mark auf 1,53 Milliarden Mark besonders hervorgehoben zu werden. Die Experten der GZ-Bank gehen davon aus, dass diese verbesserte Eigenkapitalbasis und die höhere Profitabilität für Porsche gute Voraussetzungen biete, den gewinnorientierten Wachstumskurs aus eigener finanzieller Kraft voranzutreiben.

Mit den jüngst vorgelegten Zahlen zur Geschäftsentwicklung habe die Porsche AG die positiven Erwartungen bestätigt. Dank der anhaltend starken Nachfrage nach beiden Modellreihen und der Aufstockung der Turbo-Produktion auf rund 4.000 Einheiten werde Porsche im Gesamtjahr 2000/01 den Absatz aller Voraussicht nach auf über 50.000 Fahrzeuge steigern können. Auch der konsolidierte Umsatz würde dadurch das Niveau des Vorjahres wohl übertreffen können.

Obwohl das laufende Geschäftsjahr noch stärker als das vorangegangene durch die Entwicklungsaufwendungen für die dritte Modellreihe, aber auch durch Investitionen in das neue Werk in Leipzig belastet sein würde, sei für den Konzern dennoch weiterhin von einer guten Ertragssituation auszugehen.




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